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Hanfsamen und Cholesterin:
Rauchen,
Bluthochdruck, Diabetes, Bewegungsmangel übermäßiger
Stress. Das sind die Faktoren, die unter anderem eine Gefäßverkalkung, eine so genannte Arteriosklerose, entstehen lassen und den Menschen zu schaffen machen. Problematisch sind die Blutfette und davon ganz besonders das Cholesterin,
das sich aufteilt in das »gute« HDL- Cholesterin und das
»gefährliche« LDL- Cholesterin. Einen leicht
erhöhten Cholesterinspiegel von rund 200 Milligramm pro Deziliter
Blut (mg/dI) haben zumeist ohne es zu wissen 60 bis 70 Prozent der deutschen Bevölkerung.
Sie sind also, wenn sie ihre Ernährung nicht umstellen, auf dem
Weg in eine ernsthafte Krankheit. Etwa 25 bis 35 Prozent haben mit
Werten über 250 mg/dl einen deutlich erhöhten Cholesterinspiegel. Bei acht Prozent liegt das Cholesterin sogar über 300 mg/dI. Dadurch sind die Betroffenen hoch gefährdet.
Das »richtige« Fett muss es sein:
Die Pharmaindustrie hat viele Arzneimittel entwickelt, die den Cholesterinspiegel zu senken vermögen, und diese sind unerlässlich, wenn die Blutfette sich gefährlich erhöhen. Den Nutzen der Cholesterin-Senkung kann griffig dargestellt werden: Wird das Gesamt-Cholesterin um zehn Prozent gesenkt, geht das Risiko einer Verkalkung der Herzkranzgefäße um durchschnittlich 25 Prozent zurück.
Wer
einen nur mäßig erhöhten Cholesterinspiegel hat, etwa
bis 250 mg/dI, kann schon mit einer Umstellung dessen, was er sich auf
den Teller lädt, eine deutliche Verbesserung seiner
Gesundheitsprognose bewirken. Am besten wirksam ist der durchgreifende Verzicht auf Fette mit gesättigten Fettsäuren in Form einer durch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen sowie essentiellen Fettsäuren
gekennzeichneten Ernährung. Besonders wertvoll sind in diesem
Zusammenhang Fette mit einem hohen Anteil an pflanzlichen Sterinen,
auch Phytosterine genannt. Sie sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und Bestandteile von Sonnenblumenkernen, Nüssen (z.B. Hanf, Walnüsse) und Pflanzenölen.
Diese
Pflanzensterine ähneln in ihrer chemischen Struktur der des
Cholesterins. Wirksam werden sie vor allem im Darm. Dort blockieren sie
durch ihre cholesterinähnliche Struktur die Rezeptoren für
die Aufnahme von Cholesterin. Somit sollen sie die Aufnahme von
Cholesterin ins Blut vermindern. In Verbindung mit einer bewußten
Ernährung mit viel Gemüse und Obst soll das "schlechte"
LDL-Cholesterin in Blut senken.
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Hanfsamen
Inhaltsstoffe
Was bei einer Mangelernährung?
Hanfsamen und Cholesterin
Das Hanfsameneiweiß
Kohlenhydrate,
Ballaststoffe,
Fett in der Ernährung
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